Singleplayer bald kein wirklicher Singleplayer mehr?

So wie es aussieht ist beim neusten Teil von Alarmstufe Rot die Kampagne so ausgelegt, dass man diese zu zweit spielen kann. Das ist schön und gut, ich unterstütze sowas auch. Ich meine bei Halo, ist zwar ein schlechter Vergleich, oder Age of Empires konnte man auch schon gemeinsam spielen. Doch hier geht man noch einen Schritt weiter.

Die Kampagne kann man nun zu zweit bestreiten. Das an sich finde ich eine gute Idee. Man muss mit dem zweiten Spieler kooperieren, um die Mission zu bewältigen. Allein schon, weil man so nicht immer alle Möglichkeiten alleine hat. So besitzt der eine vielleicht Infranterie und der andere Panzer und muss nun zusammen arbeiten.

Mit einem menschlichen Mitspieler dürfte das kein Problem sein. Jedoch kann die KI des Spiels auch so gut reagieren und kooperieren, wie es ein normaler Spieler könnte? Ich bin mir da nicht so sicher, war doch die KI in Tiberian Wars schon nicht die hellste.

Beta-Test von Alarmstufe Rot 3

Wow, der erste Eindruck des neuen C&C ist schon mal nicht schlecht. Beim Start des Spiels bekommt man im Menü erst mal eine Auswahl im Retro-Comic Look. Könnte so auch aus Austin Powers oder No One Lives Forever stammen, nur halt etwas düsterer und dunkler. Ist halt irgendwo Krieg in dieser Welt. Nach dem Einloggen auf dem EA-Server kann man sich erst mal mit verschiedenen Spielern online in einer Lobby treffen, direkt einem Spiel beitreten oder ein eigenes starten. Zur Wahl stehen neben den drei Fraktionen Alliierte, Soviets und Japaner zwei Karten. Eine Zweispielerkarte und eine für vier Personen. Gewöhnungsbedürftig im Spiel ist jedoch erst mal der Umstand, dass alles richtig bunt ist. Sowohl die Einheiten, als auch die Karte an sich. Ein Comic-Look wurde auch hier gewählt. Aber wie ich finde, passend zu dem Szenario. Ist es doch ein humoristisches Paralleluniversum.

Einige der Einheiten sind bereits aus den Vorgängern bekannt, jedoch diesmal auch etwas modifiziert. So hat z.B. der Wachhund auf einmal einen kugelsicheren Schutzanzug. Schaut ein wenig merkwürdig aus, aber es fügt sich ins Gesamtkonzept ein. Aufwendig wird es diesmal aber alleine schon dadurch, dass man jetzt auch auf dem Wasser bauen kann. Viele Einheiten sind als Amphibienfahrzeug ausgelegt, oder Infranteristen gehen ne Runde schwimmen. Dies ermöglicht viele neue Möglichkeiten, kann man doch nun seine Basis auch einfach aufs Wasser verlegen. Anonsten gibt es viel Altbekanntes oder auch Neuerungen. Forschungen wie in Tiberian Wars scheint es, zumindest hab ich es im ersten Spiel noch nicht entdeckt, keine zu geben. Stattdessen kann man eine Erweiterung bauen, die höher entwickelte Technologie freischaltet. Die erste Schlacht sah er sehr gut aus, doch dann überraschte mich mein erster Gegner doch mit einer zu großen Armee und so verlor ich dieses Spiel.

Auch wenn die erste Schlacht verloren ging, so denke ich, dass ich noch ein paar Runden in der Beta bestreite und mir auch das Spiel bei erscheinen holen werde.