Pioneer One ist gelandet

Mit dem Piloten zur neuen Science Fiction Internetserie Pioneer One ist die erste Episode verfügbar. Finanziert wurde das Projekt über Kickstarter mit 6000 $ und scheint sich zu einem kleinen Erfolg zu entwickeln. Der Pilotfilm wird kostenlos im Internet in diversen Tauschbörsen angeboten und ist qualitativ sehr hoch für ein Independent-Projekt. Geplant ist eine Staffel mit insgesamt 7 Folgen, weshalb gerade für die nächsten 3 Folgen Spenden gesammelt werden. Mit 20.000 $ wollen die Produzenten die nächsten Folgen drehen. Aktuell sind schon die ersten 10.000 $ Dollar vorhanden. Es ist deshalb nur eine Frage der Zeit, bis auch der Rest zusammengekommen ist. Mit diesem starken Piloten im Rücken dürfte es deshalb auch kein Problem darstellen mehr von dieser Serie zu sehen.

Im Piloten kommt es zu einem Absturz eines unbekannten Objektes, welches radioaktive Strahlung über das Land verteilt. Während die Homeland Security einen terroristischen Akt vermutet und entsendet wird um den Fall zu untersuchen und den Schaden zu begrenzen findet sie etwas völlig unglaubliches vor. Ein Ereignis, welches die ganze Menschheit beeinflussen könnte.

PIONEER ONE „Pilot“ Trailer from Pioneer One on Vimeo.

Wer nach dem Trailer die erste Folge sehen möchte, sollte bei vodo.net vorbei schauen. Dort sind mehrere Downloadmöglichkeiten vorhanden. Am schnellsten dürfte jedoch momentan das BitTorrent-Netzwerk sein.

Atlantis zurück auf der Erde

Jetzt ist es passiert. Die Antikerstadt befindet sich wieder auf der Erde, wo es vor unzähligen Jahren gestartet war. Geschafft wurde dies mit einem „neuen“ Antriebssystem der Antiker, welches die Stadt durch ein Wurmloch schleußt. Dabei wird scheinbar kein Stargate benötigt. Ob dies vielleicht später mal Einzug in die Schiffe der Erde. Doch dafür müssen wir erst einmal auf die neue Serie Stargate: Universe warten oder auf einen neuen Film von SG-1 oder Atlantis.

Im Sommer soll es dann für die neue Serie soweit sein. Dann begibt sich ein SG-Team auf eine Reise ohne Rückkehr. Zumindest, wird dies am Anfang so sein. Irgendeinen Weg nach Hause gibt es am Ende bestimmt. Doch das werden wir sicherlich erst in ein paar Jahren erleben.

O'Neill wird alt

Es ist kaum zu übersehen, aber Jack O’Neill Darsteller Richard Dean Anderson wird langsam aber sicher alt. Er scheint seine Zeit abseits von Stargate zu genießen, hat er doch sichtlich ein paar Gramm zugenommen. Doch im neusten Direct-to-DVD Film Continuum von Stargate SG-1 darf er noch einmal zurück und zeigen, was er drauf hat.

Zwar spielt er nur eine recht kleine Rolle, hat auch nicht viele Auftritte, doch die Szene im U-Boot mit O’Neill ist einfach unvergesslich gut. Insgesamt ist die Story gelungen und zeigt uns endlich wieder ordentliche Action mit dem Team. Auch wenn es nicht mehr das echte SG-1 ist, wie noch zu Staffel 1-6. Endlich gibt es wieder einen Goa’uld als Feind, der droht die gesamte Erde zu unterwerfen. Ein umgedrehter Teal’C und Vala als böse Königin an der Seite von Baal.

Stellenweise hätte der Film schon ein wenig länger und tiefgründiger sein können. Aber so erhält der Zuschauer einen schönen kurzweiligen Film, den man auch gerne mal wieder anschauen kann.

24 Staffel 7 parallel zur US-Ausstrahlung

Das ist doch mal was, endlich können wir auch hierzulande eine Serie direkt zur gleichen Zeit wie in Amerika ansehen. Kein langes Warten mehr auf die lokalisierte Fassung. Als Bonus kann man dann auch noch wählen, ob man die Serie in Deutsch oder Englisch ansehen möchte. Wie ich finde eine gute Sache, da ja nicht jede Lokalisierung auch gelungen ist. Vieles geht halt einfach verloren.

Der einzige Haken an der Geschichte ist, dass nur der Premiereabonoment in den Genuß dieses Vorzugs kommt. Heißt also mindestens 20€ pro Monat. Würde das mit mehr Serien passieren, auch wenn sie nur im Originalton ausgestrahlt würden, wäre dies eine tolle Sache und da würde ich es mir gut überlegen, ob ich mir nicht ein solches Abo gönnen sollte.

Amerikas schlauste Kleinstadt ist wieder da!

Kaum flimmert Eureka wieder über meinen Fernseher, bin ich gefesselt von der Geschichte. Ich kann es mir nicht erklären, aber das ist einfach meins. Die verrückten Wissenschaftler, die komischen Experimente, die regelmäßig aus dem Ruder laufen und der Sheriff, der mal wieder alles in Ordnung bringen muss.

Die ersten beiden Episoden der neuen Staffel habe ich mittlerweile gesehen. Zum Auftakt gab es erst mal ein kleines Feuerwerk zu sehen, künstliche Drohnen werden zum Tontaubenschießen verwendet. Jedoch womit niemand geahnt hat, war, dass diese auf einmal eine Intelligenz entwickeln. Sie wollen frei gelassen werden, endlich das tun, was sie selbst wollen. Sie sind wie Teenager. Also gibt es auch nur eine Person, die sie auch zurück holen kann. Natürlich nur ein anderer Teenager, Zoe.

In dieser Episode wird auch ein neuer charakter eingeführt, eine neue Managerin für Global Dynamics, welche die Firma und sogar das ganze Dorf umkrempeln soll. Schließlich will man ja gewinnbringend oder wenigstens kostendeckend in Amerikas schlauster Kleinstadt arbeiten. Diese entdeckt am Ende der zweiten Staffel doch unglaubliches in altem Videomaterial aus Eureka. Doch dazu später mehr.

In der zweiten Episode geht es um ein riesiges Habitat, geschaffen unterhalb von GD in einer Höhle. Dort leben einige Wissenschaftler, um das Leben in Isolation und unter kontrollierbaren Begebenheiten, wie Sonnelicht und Wetter zu erforschen. Doch durch eine Manipulation der künstlichen Sonne kommt es zu Mutationen im Genom der Wissenschaftler, wodurch sie sich zu reptilienartigen Wesen verwandeln.

Doch auch diese Situation wird aufgeklärt und so einiges soll sich darauf hin für die Wissenschaftler ändern, sie wollen wieder zurück nach oben, raus aus ihrem künstlichen Paradies, welches schlussendlich keines mehr war.

Am Ende dieser Episode wird dann auch noch, bewiesen durch ein Videoband aus dem Jahre 1938, das Manhattan Projekt ab adsurdum geführt. Scheinbar hat man bereits Ende der 30er Jahre in Eureka eine Atombombe gezündet. Na hoffentlich entwickelt sich daraus noch eine ordentliche Geschichte. Potential ist auf jeden Fall gegeben.

Sliders trifft Stargate Atlantis

Also die letzte Episode von Stargate Atlantis war schon mal was interessantes. Eine Reise durch verschiedene Parallelwelten mit der Daedalus.

Wobei das ganze, durch den andauernden Sprung von einer Parallelwelt in die nächste stark an Sliders erinnerte.Bloß diesmal natürlich mit Rückfahrschein, den es bei Sliders nicht gibt. Auch die unbekannte Spezies, die Atlantis in einer Parallelwelt angreift wirkt frappierend wie die Borg aus Star Trek. Rot glühende LEDs unter der Haut, diese natürlich grau, fast aschfarben und auch der Anzug hat was mechanisches an sich. Ob da mal nicht jemand ein wenig bei anderen Genre-Vertretern abgekupfert hat? Schlimm ist das aber gar nicht, ist die Folge doch sehr unterhaltend.

Einzig auffällig ist das andauernde Product Placement in Atlantis. Shepard spielt doch tatsächlich immer wieder mit nem Nintendo DS. Macht ihr irgendwo etwas menschlicher und echter, aber der bittere Beigeschmack einer unterschwelligen Werbung bleibt doch erhalten.