Auf Fehlersuche in Selfoss 2.5

Jetzt wo Google Reader demnächst dicht macht, ist man natürlich auf der Suche nach Alternativen. Klar, kann man feedly benutzen, doch wer über einen eigenen Webspace verfügt, kann auch wunderbar eine Open Source Lösung installieren. Bei Selfoss hörte sich alles ganz wunderbar einfach an. Doch der Schein trügt.

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Mit VLC Videos im lokalen Netzwerk streamen

Für viele Leute ist VLC derzeit wohl der beste Videoplayer. Er braucht keine Codecs, denn er bringt alles wichtige bereits mit. Doch mit VLC kann man noch mehr, als nur Videos ansehen und Audios anhören.

VLC besitzt eine Komponente um einen Video oder Audio-Stream im Netzwerk zu verteilen. Dabei unterstützt das Programm mehrere Eingangsformate. Neben der Auswahl einer Datei, kann man auch von einem Medium (DVD, Audio-CD, S/VCD), einem anderen Stream (Internet, Netzwerk) oder eine direkte Quelle auswählen.

Für die ersten Versuche kann man jedoch erst einmal eine Videodatei auswählen. Nach dem Start von VLC kann man unter dem Menüpunkt „Medien“ das Kommando „Streaming…“ auswählen. Es erscheint ein Dialog, in dem man die Quelle des Streams auswählen kann. Für den Anfang reicht, wie gesagt ein einfaches Videofile. Unter Windows bietet sich z.B. eines der Beispielvideos an. Ist die Wahl getroffen, geht es unten mit dem Button „Stream“ weiter.

Jetzt sollte man nochmals kurz überprüfen, ob man auch die richtige Quelle gewählt hat. Stimmt alles, geht es mit „Nächstes“ weiter. Alternativ kann man auch direkt auf „Ziele“ klicken. Dort sollte man sehen, dass derzeit ein Stream in eine Datei vorausgewählt ist. Wir wollen jedoch nicht in eine Datei speichern sondern den Stream in unser Netzwerk schicken. Als Ziel wählen wir UDP aus. Nach einem Klick auf „Hinzufügen“ können wir unsere Ziel angeben. Soll der Stream im ganzen Netzwerk verfügbar sein, bedienen wir uns der Broadcast-IP-Adresse. Diese erkennt man daran, dass die letzte Gruppe immer 255 lautet. Wir haben hier dann z.B. die Broadcast-IP 192.168.0.255.

Abschließend müssen wir nur noch die Transcodierung einstellen. Die Voreinstellung für H.264 und AAC können wir ruhig so lassen. Unter „Umcodierungsoptionen“ können wir mit dem Werkzeugsymbol einen Dialog öffnen, der uns genauere Einstellungen des Codecs erlaubt. Schauen wir uns dort unter „Videocodec“ die Bitrate an, fällt auf, dass diese derzeit auf 800 kB/s eingestellt ist. In einem lokalen, kabelgebundenen Netzwerk, ist dies ein recht niedriger Wert. Solange wir lokal sind, können wir also auch ruhig die Bandbreite auf 1600 kB/s verdoppeln. Dadurch schaut nachher unser Videostream deutlich besser aus. Jetzt nur noch kurz mit dem Button „Speichern“ die Einstellungen sichern.

Mit einem abschließenden Klick auf Stream starten wir diesen auch schon. Wir übertragen nun einen Broadcast in unser Netzwerk. Diesen Stream können wir nun von einem anderen PC oder Notebook aus empfangen. Hierzu öffnen wir dort den VLC und wählen unter „Medien“ den Eintrag „Netzwerkstream öffnen“ aus. Hier stellen wir wieder unsere Broadcast-IP ein. Jetzt sollten wir das gesendete Videosignal auffangen und anzeigen können.

Es gibt diverse Szenarien, bei denen man VLC einsetzen könnte. Sei es eine Präsentation, die auf mehreren Computern laufen soll, oder man möchte einen Fernsehsender im Netzwerk verteilen. Seit Version 1.0 ist dies ja nicht nur unter Linux möglich, sondern auch in Windows. Genausogut könnte man regelrecht einen eigenen Fernsehsender betreiben, indem man per Webcam und Mikro ein Videosignal ins Netzwerk einspeist. Versucht es einfach selbst einmal.

Ubuntu 8.10 Release Candidate

Wenige Tage dauert es nur noch, bis die neuste Version von Ubuntu Linux erscheint. Jetzt ist von der Distribution der Release Candidate 8.10 erschienen.

Neben diversen Update, wie dem Linux-Kernel und X.org und der neuen Version von Gnome bringt das Betriebssystem noch einige Neuerungen mit sich. So kann man nun Verzeichnisse im eigenen Home Verzeichnis verschlüsseln. Als Grundlage dient hier GPG. Für die Server-Variante bedeutet dies sogar eine Verschlüsselung des gesamten Home-Verzeichnisses des Benutzers. Diese sollen mit Encryptfs verschlüsselt sein.

Ebenfalls neu ist die Unterstützung von UMTS-Datenkarten. Somit kann man sich in das Mobilfunknetz einwählen und ohne WLAN im Internet surfen.

Nachteil dürfte für den ein oder anderen jedoch die neue Politik mit den Grafiktreibern werden. So laufen diverse Grafikkartentreiber von Nvidia und ATI nicht mehr. Es muss stattdessen auf freie Treiber zurückgegriffen werden. Diese enthalten jedoch keine 3D-Beschleunigung, so dass viele Spiele nicht mehr richtig ausgeführt werden können. Wer darauf angewiesen ist, sollte erst einmal mit einem Update auf diesen Release Candidate warten und bei Ubuntu 8.04 bleiben.

Die endgültige Version von Ubuntu 8.10 Intrepid Ibex soll am 30. Oktober veröffentlicht werden.

–> Ubuntu 8.10 Release Candidate

Mozilla veröffentlicht Beta von Firefox 3.1

Seit heute ist die erste Vorschauversion des Firefox erhältlich. Ausgerüstet mit neuen Möglichkeiten wird der Browser noch zukunftssicherer als er eigentlich schon ist.

Neu ist unter anderem die aktualisierte Gecko-Engine, die nun noch weitere CSS 2.1 und CSS 3 Eigenschaften mitbringt.

Auch für JavaScript hat sich einiges getan. So ist endlich auch die neue Engine TraceMonkey mit an Bord. Sie soll die Geschwindigkeit von JavaScript noch weiter erhöhen. Dies dürfte unzähligen Web 2.0 Anwendungen zu gute kommen. JavaScript kann nun auch in den Hintergrund verlagert werden, so dass dadurch nicht mehr der komplette Browser blockiert werden kann. Hoffentlich hilft’s. Passiert es ja oft genug, dass sich ein Browser wegen fehlerhaft geladenem JavaScript aufhängt.

Die Tags für Audio und Video sind ebenfalls in die neuste Version gewandert, so dass Ogg Theora und Ogg Vorbis nach HTML 5 direkt ohne Erweiterungen eingebunden und abgespielt werden können.

–> Golem.de

Wikipedia setzt auf Ubuntu

Scheinbar wurden bei Wikipedia jahrelang die verschiedensten Linux-Distributionen von RedHat und Fedora für die Server eingesetzt. Scheinbar will man dort nun laut Computerworld alle Systeme auf eine einheitliche Distribution bringen. Dies wird Ubuntu in der Version 8.04 sein.

Als Grund wird angegeben, so die Administration und Wartung zu vereinfachen. Hört sich nach einem guten Deal für Ubuntu und Canonical an. Vielleicht ziehen ja irgendwann noch weitere große Seiten mit und wechseln komplett auf Ubuntu.