Auf Fehlersuche in Selfoss 2.5

Jetzt wo Google Reader demnächst dicht macht, ist man natürlich auf der Suche nach Alternativen. Klar, kann man feedly benutzen, doch wer über einen eigenen Webspace verfügt, kann auch wunderbar eine Open Source Lösung installieren. Bei Selfoss hörte sich alles ganz wunderbar einfach an. Doch der Schein trügt.

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PowerPoint Präsentationen im Breitbildformat

Standardmäßig sind Präsentationen bei Powerpoint im Format 4:3. Auf modernen Beamern, die schon im 16:9-Format projizieren wird aber dabei immer Bild Bildfläche verschenkt. Während es ab Office 2007 bereits einen entsprechende Eintrag unter dem Eintrag Design gibt, muss man in den älteren Versionen noch selbstständig das Format vorgeben. Doch auch dies ist nicht weiter schwierig. Dazu öffnet man den Dialog Seite einrichten unter Datei > Seite einrichten

Powerpoint 2003: Seite einrichten

Einfach als Papierformat Benutzerdefiniert auswählen und die Orientierung auf Querformat einstellen. Dann als Breite 25,4 cm und als Höhe 14,29 cm eingeben. Schon solte eure Präsentation auch auf dem neuen Beamer formatfüllend erscheinen.

Powerpoint 2003: Leere Folie im Breitbildformat

Permalinks bei WordPress klappen nicht?!

Es lag mal wieder an der Konfiguration. Wie eigentlich immer! Vergisst man bei den Viruellen Hosts in der Apache Konfiguration auch .htaccess zuzulassen, dann wird es nichts aus den Permalinks in WordPress. So passierte es auch bei mir, als ich nach einer Serverumstellung das Blog wieder so einrichten wollte wie vorher. Der Knackpunkt war einfach ein fehlender Parameter für die Subdomain blog.rontu.de. Hier fehlte mir schlicht und einfach „AllowOverride“ mit den entsprechenden Rechten, damit mod_rewrite auch greifen konnte. Also nicht verzweifeln, immer erst mal die Konfiguration kontrollieren.

Mit VLC Videos im lokalen Netzwerk streamen

Für viele Leute ist VLC derzeit wohl der beste Videoplayer. Er braucht keine Codecs, denn er bringt alles wichtige bereits mit. Doch mit VLC kann man noch mehr, als nur Videos ansehen und Audios anhören.

VLC besitzt eine Komponente um einen Video oder Audio-Stream im Netzwerk zu verteilen. Dabei unterstützt das Programm mehrere Eingangsformate. Neben der Auswahl einer Datei, kann man auch von einem Medium (DVD, Audio-CD, S/VCD), einem anderen Stream (Internet, Netzwerk) oder eine direkte Quelle auswählen.

Für die ersten Versuche kann man jedoch erst einmal eine Videodatei auswählen. Nach dem Start von VLC kann man unter dem Menüpunkt „Medien“ das Kommando „Streaming…“ auswählen. Es erscheint ein Dialog, in dem man die Quelle des Streams auswählen kann. Für den Anfang reicht, wie gesagt ein einfaches Videofile. Unter Windows bietet sich z.B. eines der Beispielvideos an. Ist die Wahl getroffen, geht es unten mit dem Button „Stream“ weiter.

Jetzt sollte man nochmals kurz überprüfen, ob man auch die richtige Quelle gewählt hat. Stimmt alles, geht es mit „Nächstes“ weiter. Alternativ kann man auch direkt auf „Ziele“ klicken. Dort sollte man sehen, dass derzeit ein Stream in eine Datei vorausgewählt ist. Wir wollen jedoch nicht in eine Datei speichern sondern den Stream in unser Netzwerk schicken. Als Ziel wählen wir UDP aus. Nach einem Klick auf „Hinzufügen“ können wir unsere Ziel angeben. Soll der Stream im ganzen Netzwerk verfügbar sein, bedienen wir uns der Broadcast-IP-Adresse. Diese erkennt man daran, dass die letzte Gruppe immer 255 lautet. Wir haben hier dann z.B. die Broadcast-IP 192.168.0.255.

Abschließend müssen wir nur noch die Transcodierung einstellen. Die Voreinstellung für H.264 und AAC können wir ruhig so lassen. Unter „Umcodierungsoptionen“ können wir mit dem Werkzeugsymbol einen Dialog öffnen, der uns genauere Einstellungen des Codecs erlaubt. Schauen wir uns dort unter „Videocodec“ die Bitrate an, fällt auf, dass diese derzeit auf 800 kB/s eingestellt ist. In einem lokalen, kabelgebundenen Netzwerk, ist dies ein recht niedriger Wert. Solange wir lokal sind, können wir also auch ruhig die Bandbreite auf 1600 kB/s verdoppeln. Dadurch schaut nachher unser Videostream deutlich besser aus. Jetzt nur noch kurz mit dem Button „Speichern“ die Einstellungen sichern.

Mit einem abschließenden Klick auf Stream starten wir diesen auch schon. Wir übertragen nun einen Broadcast in unser Netzwerk. Diesen Stream können wir nun von einem anderen PC oder Notebook aus empfangen. Hierzu öffnen wir dort den VLC und wählen unter „Medien“ den Eintrag „Netzwerkstream öffnen“ aus. Hier stellen wir wieder unsere Broadcast-IP ein. Jetzt sollten wir das gesendete Videosignal auffangen und anzeigen können.

Es gibt diverse Szenarien, bei denen man VLC einsetzen könnte. Sei es eine Präsentation, die auf mehreren Computern laufen soll, oder man möchte einen Fernsehsender im Netzwerk verteilen. Seit Version 1.0 ist dies ja nicht nur unter Linux möglich, sondern auch in Windows. Genausogut könnte man regelrecht einen eigenen Fernsehsender betreiben, indem man per Webcam und Mikro ein Videosignal ins Netzwerk einspeist. Versucht es einfach selbst einmal.

XAMPP Beta mit PHP 5.3

Wer sich etwas schwer damit tut, PHP 5.3 selbst in ein bestehendes XAMPP zu integrieren, der sollte sich einmal die neue Betaversion ansehen. Dort ist diese Version schon integriert. Abgeraten wird jedoch, wie bei jeder Software in diesem Zustand, diese Beta jedoch für produktive Umgebungen zu verwenden. Als Testsystem und für die ersten Gehversuche mit PHP 5.3 völlig ausreichend.

–> apachefriends.org

XAMPP mit PHP 5.3 RC verwenden

Derzeit beschäftige ich mich ein wenig mit PHP 5.3, um ein wenig tiefer in die objektorientierte Programmierung in Webapplikationen einzusteigen. Mein Problem dabei war, wie bekomme ich am den Release Candidate von PHP 5.3 in meinem XAMPP ans laufen. Letztenendes erwies sich die ganze Angelegenheit als recht simpel.

  1. Stoppen des Apaches
  2. Herunterladen des aktuellen RCs von php.net (Variante: VC6 x86 Thread Save, ZIP)
  3. Sicherung von /apache und /php
  4. Überschreiben der Dateien im Ordner /php mit den Dateien aus dem RC
  5. Kopieren der .dll Dateien nach /apache/bin
    Wobei hier einfach darauf geachtet werden sollte, welche .dlls schon vorhanden sind und diese einfach ersetzt werden. Die restlichen .dlls werden dort nicht benötigt.
  6. Starten des Apache

Wenn jetzt alles geklappt hat, solltet ihr im Browser unter http://localhost/xampp/ eine Angabe zu PHP 5.3 finden, genauso unter phpinfo().

OrgaWare, Projekt mit Zukunft?

Derzeit denke ich darüber nach, endlich mal das Projekt OrgaWare in Angriff zu nehmen. Ursprünglich ist es ja für PHP geplant, jedoch habe ich auch schon mit dem Gedanken gespielt, daraus eine Java-Variante zu machen. Halt eine Kombination aus Swing-Applikation und JSP / JSF Webapplikation.

Die Desktopapplikation soll für die Organisatoren gedacht sein. Alleine, weil sie schneller ist und den Server nicht oder kaum belastet. Eine Webvariante wäre dann für die Teilnehmer erreichbar. Die könnten dann auf das Intranet zugreifen, wie sie es beispielsweise von Lansuite gewohnt sind. Vorteil dieses Programmes wäre dann eine strikte Trennung von Darstellung und Verarbeitung. Die Verarbeitung kann in Java-Klassen erfolgen. Diese können natürlich in beiden Anwendungen verwendet werden, man muss ja nicht alles doppelt schreiben.

Alternativ könnte man auch komplett auf eine Webapplikation setzen. Doch würde die Kombination für mich noch einen Lerneffekt besitzen.

Entschieden hab ich mich noch nicht. Das Projekt würde auch nicht sofort starten, ist derzeit doch noch meine Abschlussprüfung an der Reihe. Danach, Ende Januar, Anfang Februar wäre dann eine Zeitpunkt, an dem dann endlich was passieren könnte.

Doch ist überhaupt der Bedarf für ein solches Programm da? Oder verwendet ihr doch lieber Lansuite? Ganz ehrlich, ich nicht!

QuickOpen – Programmstart per Shortcut

Stört es nicht an manchen Tagen nach einem bestimmten Icon auf dem Desktop zu suchen, weil der einfach zu voll ist? Oder man hat keine Lust in den Untiefen des Startmenüs nach einem Programm zu suchen, was man gerade braucht? Abhilfe schafft hier QuickOpen. Dieses Freeware-Programm erlaubt den Aufruf einer Anwendung durch eine Tastenkombination. Durch das Drücken der Windowstaste + Leertaste öffnet sich ein kleiner Eingabedialog. Dort gibt man z.B. CA für den Taschenrechner ein und das Programm startet automatisch das hinterlegte Programm. Kein lästiges Suche mehr, man muss nur seine Shortcuts kennen. Entweder installiert man es fest auf einem PC, oder man lädt es sich auf einen USB Stick. Alles kein Problem. So hat man auch unterwegs immer seine Shortcuts dabei. Man muss auf dem Windows-PC nur das Programm starten und schon kann man loslegen.

QuickOpen

Ubuntu 8.10 Release Candidate

Wenige Tage dauert es nur noch, bis die neuste Version von Ubuntu Linux erscheint. Jetzt ist von der Distribution der Release Candidate 8.10 erschienen.

Neben diversen Update, wie dem Linux-Kernel und X.org und der neuen Version von Gnome bringt das Betriebssystem noch einige Neuerungen mit sich. So kann man nun Verzeichnisse im eigenen Home Verzeichnis verschlüsseln. Als Grundlage dient hier GPG. Für die Server-Variante bedeutet dies sogar eine Verschlüsselung des gesamten Home-Verzeichnisses des Benutzers. Diese sollen mit Encryptfs verschlüsselt sein.

Ebenfalls neu ist die Unterstützung von UMTS-Datenkarten. Somit kann man sich in das Mobilfunknetz einwählen und ohne WLAN im Internet surfen.

Nachteil dürfte für den ein oder anderen jedoch die neue Politik mit den Grafiktreibern werden. So laufen diverse Grafikkartentreiber von Nvidia und ATI nicht mehr. Es muss stattdessen auf freie Treiber zurückgegriffen werden. Diese enthalten jedoch keine 3D-Beschleunigung, so dass viele Spiele nicht mehr richtig ausgeführt werden können. Wer darauf angewiesen ist, sollte erst einmal mit einem Update auf diesen Release Candidate warten und bei Ubuntu 8.04 bleiben.

Die endgültige Version von Ubuntu 8.10 Intrepid Ibex soll am 30. Oktober veröffentlicht werden.

–> Ubuntu 8.10 Release Candidate

Mozilla veröffentlicht Beta von Firefox 3.1

Seit heute ist die erste Vorschauversion des Firefox erhältlich. Ausgerüstet mit neuen Möglichkeiten wird der Browser noch zukunftssicherer als er eigentlich schon ist.

Neu ist unter anderem die aktualisierte Gecko-Engine, die nun noch weitere CSS 2.1 und CSS 3 Eigenschaften mitbringt.

Auch für JavaScript hat sich einiges getan. So ist endlich auch die neue Engine TraceMonkey mit an Bord. Sie soll die Geschwindigkeit von JavaScript noch weiter erhöhen. Dies dürfte unzähligen Web 2.0 Anwendungen zu gute kommen. JavaScript kann nun auch in den Hintergrund verlagert werden, so dass dadurch nicht mehr der komplette Browser blockiert werden kann. Hoffentlich hilft’s. Passiert es ja oft genug, dass sich ein Browser wegen fehlerhaft geladenem JavaScript aufhängt.

Die Tags für Audio und Video sind ebenfalls in die neuste Version gewandert, so dass Ogg Theora und Ogg Vorbis nach HTML 5 direkt ohne Erweiterungen eingebunden und abgespielt werden können.

–> Golem.de