Ouya und die Kreditkarte

Seit gestern besitze auch ich endlich meine Ouya. Der deutsche Zoll konnte mit der Konsole natürlich nichts anfangen und war sich scheinbar auch nicht sicher, wie es überhaupt sein kann, dass man im letzten Jahr etwas kauft und dies erst Monate später geliefert wird. Kickstarter ist – was ja kein Wunder darstellt – auch noch nicht bei allen Beamten angekommen. Wenigstens konnte die Ouya nach der Zahlung entsprechender Gebühr ohne Probleme mitgenommen werden. Kein Wort bezüglich CE-Kennzeichnung oder anderer Dinge.

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Philips GoGear Spark mit Napster To Go nutzen

Bei mir trat folgendes Problem auf, mein neuer MP3-Player wollte einfach nicht von Napster als kompatibel erkannt werden. Den Grund konnte ich nicht finden. Eine kurze Anleitung ist manchmal wirklich wünschenswert, zum Glück gibt es aber eine schnelle und kompetente technische Hilfe von Napster. Die Ursache war schnell gefunden, denn der Player war noch als Datenspeicher konfiguriert, konnte also keine Lizenzen austauschen. Stellt man jedoch in dein Einstellungen die PC-Verbindung auf MTP um, wird der Player unter Napster direkt erkannt und kann als Player für die To Go Variante des Abos herhalten.

Heimserver mit Atom-Prozessor

Lange Zeit hab ich immer wieder überlegt, ob nicht ein PC als Heimserver im Netzwerk nötig ist. Ich wollte eigentlich ein System, welches nicht nur einen Webserver zur Softwareentwicklung bereitstellt. Es musste auch gleichzeitig mit einer DVB-S Karte versorgt werden können, um die Serien, die ich gerne anschaue aufzuzeichnen oder gar einen Film, den man zwar haben möchte, aber nicht unbedingt auf Blu-ray bzw. DVD kaufen möchte.

Gescheitert ist das ganze Projekt immer wieder daran, dass ich bereits eine DVB-S Karte besitze, diese aber einen PCI-Steckplatz hat. Bisher gab es kein Mainboard mit Atom-Prozessor, welches auch einen PCI-Steckplatz anbot. Höchstens mal eine Variante mit PCIe war zu finden. Dies hätte jedoch mehrkosten bedeutet, die ich nicht bereit war zu tragen. Fündig wurde ich schließlich bei Point of View und einem Mainboard mit Atom D510 mit dem einfallsreichen Namen „Point of View Atom D510„. Dieses Board hat neben zwei PCI-Steckplätzen auch noch einen PCIe 16 Steckplatz, welcher aber nur einfach angebunden ist. Letzterer Steckplatz ist jedoch leer, da ich für den Server keine bessere Grafikkarte brauche. Der integrierte Intelgrafikkern des D510 verrichtet seine Arbeit und soll das auch in Zukunft tun.

Die Größe des Mainboards war für mich zweitrangig, da er ja nicht als HTPC herhalten muss. Deshalb stört auch das µATX-Format nicht. Die meisten anderen Boards weisen meist nur einen Mini-ITX Formfaktor auf.

Derzeit wird das System nur zum Aufzeichnen von TV-Sendungen genutzt. Geplant ist jedoch noch ein XAMPP als lokaler Webserver zum Testen und ein Subversion Server zur Sicherung von Quellcode. Eventuell wird er in Zukunft auch noch die Aufgabe eines Fileservers übernehmen, doch dafür reicht im Moment auch die an die FritzBox angeschlossene externe Festplatte aus.

Pandoras Box

Vor ein paar Tagen schaltete das Team hinter OpenPandora den Vorverkauf für den ersten komplett freien Handheld frei. Für stolze 250€ kann das Gerät vorbestellt werden.

Interessant klingt das ganze schon, die Hardware die dahinter steckt ist um einiges stärker als derzeitige portable Spielekonsolen. Die Abmessungen halten sich dabei auch im Rahmen. So ist Pandora in etwa so groß wie ein Nintendo DS Lite. Als schön handlich und kann überall mit hingenommen werden.

Auf dem ARM 600 MHz Prozessor läuft Linux. Was von Vorteil sein kann, da so vorhandene Titel relativ leicht portiert werden können. Dazu noch OpenSource, also jeder kann seine eigenen Spiele schreiben. Vorausgesetzt er hat Ahnung davon. Der 3D Chip, der angeblich sogar Quake 3 flüssig darstellen soll, liefert das Bildmaterial für einen Touchscreen LCD mit einer Auflösung von 800×480. Abgerundet wird das ganze noch durch Bluetooth, WLAN und zwei Steckplätze für SDHC-Speicherkarten. Neben analoger und digitaler Steuerung bietet Pandora sogar eine kleine Tastatur. Ideal also um mal unterwegs ne Runde über eine WLAN-Anbindung zu chatten. Die Akkulaufzeit wird mit 10+ Stunden angegeben. Wenn man bedenkt, dass man ein Linux-System im Hintergrund laufen hat, also gar nicht mal so schlecht.

Spieletechnisch schaut es natürlich noch etwas mau aus, aber das dürfte sich durch die Community schnell ändern. Es sind Konvertierungen diverser Emulatoren geplant, oder bereits lauffähig, so dass man alte Amiga, C64 oder andere Spiele darauf laufen lassen kann. Native Spiele können genauso angepasst werden. So ist geplant eine Quake3 Version entsprechend anzupassen. Da die Engine als OpenSource freigegeben ist auch gut vorstellbar.

Linux Heimserver

Wenn man überlegt, ob man sich einen kleinen Heimserver hinstellt um diesen für sich im Netzwerk Dienste anzubieten, muss man erst einmal überlegen, was man alles haben möchte.

So denke ich derzeit darüber nach, mir nächstes Jahr ein solches System hinzustellen. Windows als Server-Betriebssystem ist viel zu teuer. Also muss Linux her. Angebotene Distributionen gibt es viele. Debian, Ubuntu, CentOS, OpenSuse, Fedora und andere. Da ich gelegentlich auch Ubuntu als Desktop-Version einsetze, hätte die Server-Variante für mich wohl einen klaren Vorteil. Es sollte stabiler zusammen arbeiten.

Was will ich denn mit dem System überhaupt anfangen. Ein File-Server soll es sein, nebenbei noch als Web-Server dienen um lokal entwickelte Internetseiten anzuzeigen. Am besten in Verbindung mit einem Versionsverwaltung des Quelltextes.

Benötigen würde ich hierfür also erst mal folgende Applikationen:

  • Samba: zur Freigabe von Dateien und Druckern in Windows-Netzwerke
  • Apache, MySQL, PHP5: Der Webserver
  • SVN: Subversion, ein Versionsverwaltungsserver für meine eigenen Programme

Erweitern kann man solch ein System natürlich jederzeit und dank der Konfiguration über verschiedene Dateien kann man auch diese gelegentlich sichern und so relativ schnell einen lauffähigen Zustand wieder herstellen.

Wenn es soweit sein sollte, dass ich mir endlich mal solch einen Server aufstelle, werde ich eine komplette Anleitung schreiben. Mit dieser können dann auch andere Interessierte ihren eigenen Linux Heimserver schnell und einfach einrichten.

Als Hardware habe ich schon zwei verschiedene Varianten auserkoren. Zum einen wäre dies die EEE Box von Asus oder einfach als Alternative der Wind PC von MSI. Wobei MSI derzeit in meiner Gunst vorne liegt, da das System bereits erhältlich ist und einfach mehr Kapazität liefert, was Festplatte betrifft. Auch das eingebaute Laufwerk erspart die Anschaffung einer externen Lösung. Auf WLAN könnte ich auch verzichten, ein solcher Server sollte eh besser per Kabel angeschlossen werden. Allein der Geschwindigkeit wegen. Die EEE Box könnte ich mir dann später als kleinen HTPC am TV vorstellen. Als Streaming-Client sozusagen.

Heimserver mit weniger als 60W Leistungsaufnahme

Das hört sich doch mal gut an. MSI bringt nun auch in Deutschland den MSI Wind PC herraus. Ausgestattet mit Intels Atom Prozessor, getaktet auf 1,6 Ghz. In der kleinen Variante gibt es 1 GB an Arbeitsspeicher. Effektiv jedoch nur 768, da sich die Onboard Grafikkarte bis zu 256 MB abzweigen kann. Wenigstens ist aber eine Aufrüstung auf 2 GB drin. Zum Speichern von Daten hat man dann auch noch satte 320 GB Platz auf der Festplatte. Anders als die Eee Box von Asus besitzt der Wind PC sogar einen DVD-Brenner.

An sich ist das Gerät zwar als Einstiegsgerät oder als kleiner Office-PC gedacht, jedoch würde sich das System dank der geringen Leistungsaufnahme auch als kleiner, stromsparender Heimserver eignen. Mit nem Linux-System sogar ohne weitere Kosten. Spendiert man dann noch nen weiteren GB an Arbeitsspeicher dürfte das System leistungsstark genug sein um im Netzwerk als File- oder Multimedia-Server zu dienen.

Auch als kleiner Webserver wäre er denkbar, wenn man ihn an das Internet anschließt. Mit DSL-Flatrate sollte das kein Problem mehr darstellen. Fehlt nur noch ein dynamischer DNS-Dienst und schon könnte es los gehen. Alles von zu Hause aus.