Ouya und die Kreditkarte

Seit gestern besitze auch ich endlich meine Ouya. Der deutsche Zoll konnte mit der Konsole natürlich nichts anfangen und war sich scheinbar auch nicht sicher, wie es überhaupt sein kann, dass man im letzten Jahr etwas kauft und dies erst Monate später geliefert wird. Kickstarter ist – was ja kein Wunder darstellt – auch noch nicht bei allen Beamten angekommen. Wenigstens konnte die Ouya nach der Zahlung entsprechender Gebühr ohne Probleme mitgenommen werden. Kein Wort bezüglich CE-Kennzeichnung oder anderer Dinge.

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Sims 3: EA verzichtet auf Onlineaktivierung

Wie mittlerweile von EA offiziell bestätigt wurde, muss sich niemand der Käufer mehr sorgen um den Kopierschutz zu machen. Auf eine Variante wie in Spore oder Alarmstufe Rot 3 wird verzichtet. Also keine Onlineaktivierungspflicht, keine Beschränkung der Installationsanzahl! Das Spiel darf also wieder auf so vielen Systemen wie gewünscht installiert werden. Man benötigt nur einen Schlüssel während der Installation eingeben. Zum Spielen wird jedoch die DVD im Laufwerk benötigt. Damit unterscheidet sich der Kopierschutz nicht von dem bekannten Prinzip älterer Veröffentlichungen, wie etwa Die Sims 2.

The Rift

Vor jahren habe ich ein Spiel gespielt, genannt GalaxyWars, welches damals zu den ersten Vertretern der Browsergames gehörte. Zu der Zeit war es etwas völlig neues, es machte Spaß und man verbrachte immer wieder Zeit damit. Irgendwann wurde jedoch so viel verändert und Streitigkeiten mit dem Server-Team sorgten für Unmut meiner Gilde. Hatte doch eines unserer Mitglieder damals die 3D Grafiken für GalaxyWars entworfen. Nach dem Streit sollten alle Grafiken entfernt werden, was dann auch passierte. Jedoch nach einiger Zeit waren sie wieder da, es scherte sich einfach niemand mehr darum. Also nahm man die alten Grafiken wieder. Ein Verkauf an GameForge ließ schlussendlich die Verantwortlichen alles vergessen. Die Grafiken werden heute noch verwendet. Gut, ist Geschichte, ist passiert. Niemand stört sich mehr wirklich daran. Hauptsache GameForge macht noch ein wenig Geld mit den Leuten.

Jetzt nach langer Zeit will ich mal wieder ein solches Spiel versuchen. Genannt „The Rift„, ein kleines Projekt, wenige Mitspieler, aber ein paar gute Ansätze und vor allem viel Wiedererkennungswert zu GalaxyWars. Bezeichnen wir es also als Klon mit interessanten Erweiterungen. Eine 2D-Karte ermöglicht es endlich nicht mehr linear von einem System zum nächsten zu fliegen, nein, man hat zu unterschiedlichen Sternen unterschiedliche Distanzen. Gute Idee! Auf jeden Fall. Vielleicht kommt ja doch noch ein wenig Feeling von früher auf und man ist erst mal wieder gefesselt für ein paar Wochen.

Virtuelle Evolution

Nun ist es endlich draußen, hat ja auch lange genug gedauert: Spore. Es ist der neuste Streich von Will Wright, dem Mann hinter Spielen wie SimCity und die Sims.

Mit einem cleveren Baukastensystem kann man sich in Spore seine eigene Kreatur erschaffen und damit einen Planeten bevölkern und in verschiedenen Phasen bis zu einer weltraumreisenden Spezies emporsteigen. Dies ist jedoch nach wenigen Stunden erreicht. Wer schnell ist schafft es auch in 1-2 Stunden so weit zu kommen. Meist hält einen jedoch der Editor auf, denn schließlich soll die eigenen Kreatur ja auch gegen andere bestehen können und gut aussehen. Man will ja kein 0815 Monster erschaffen. Wo wäre da der ehrgeiz.

Interessant macht das Spiel jedoch vor allem das Konzept des Onlinetausches. Erschaffene Kreaturen können ins Internet übertragen werden. Andere Spieler bekommen dann per Zufallsgenerator Kreaturen zugewiesen und werden auf den heimischen PC übertragen. Nun können diese von anderen Spielern geschaffenen Wesen im eigenen Spiel auftauchen. Der Erschaffer bekommt dies aber immer mitgeteilt, was andere Spieler mit den eigenen Kreaturen angestellt haben. Wurden sie ausgerottet, hat jemand mit ihnen Frieden geschlossen oder sonst etwas gemacht. Somit erfährt man, was andere so tun.

Schade ist eigentlich nur die kurze Spielzeit der ersten Phasen. Es dauert nicht lange, bis man aus dem Wasser steigt und die Welt erkunden kann. Die Stammesphase erreicht man auch recht schnell und der Zivilisationsmodus ist schnell erledigt. Nur die Kolonisationsphase spielt sich unendlich lang. Ist ja schließlich auch die letzte. Aber wie man EA kennt kommt bestimmt in ein paar Monaten das erste Add-On, gefolgt von einer ganzen Flut weiterer Erweiterungen. So wie bei es bei den Sims schon seit dem ersten Teil üblich ist.

Singleplayer bald kein wirklicher Singleplayer mehr?

So wie es aussieht ist beim neusten Teil von Alarmstufe Rot die Kampagne so ausgelegt, dass man diese zu zweit spielen kann. Das ist schön und gut, ich unterstütze sowas auch. Ich meine bei Halo, ist zwar ein schlechter Vergleich, oder Age of Empires konnte man auch schon gemeinsam spielen. Doch hier geht man noch einen Schritt weiter.

Die Kampagne kann man nun zu zweit bestreiten. Das an sich finde ich eine gute Idee. Man muss mit dem zweiten Spieler kooperieren, um die Mission zu bewältigen. Allein schon, weil man so nicht immer alle Möglichkeiten alleine hat. So besitzt der eine vielleicht Infranterie und der andere Panzer und muss nun zusammen arbeiten.

Mit einem menschlichen Mitspieler dürfte das kein Problem sein. Jedoch kann die KI des Spiels auch so gut reagieren und kooperieren, wie es ein normaler Spieler könnte? Ich bin mir da nicht so sicher, war doch die KI in Tiberian Wars schon nicht die hellste.

Tower Defense als Flash-Game

Als Pausenfüller ideal: Onslaugt. Ein kostenloses Flash-basiertes Spiel, in dem es darum geht Verteidigungstürme aufzubauen und die angreifenden Horden von Monstern zurück zu schlagen. Zwar gibt es diese Art von Spiel z.B. auch für Warcraft III, aber so kann man es überall, wo ein Internetzugang vorhanden ist, spielen.

Zur Verteidigung gibt es verschiedenste Waffengattungen. Diese erstrecken sich von einfachen Gatling Guns über Lasertürme und Raketenwerfer. Durch verschiedene Kombinationsmöglichkeiten lassen sich Combos freischalten, die dann deutlich effizierter gegen die Wellen von Angreifern vorgehen.

Es gibt verschiedene Schwierigkeitsgrade und auch unterschiedliche Maps zur Auswahl, so dass für jeden etwas dabei sein sollte. Also einfach mal ausprobieren.

-> Onslaugt

PC-Gehäuse für die Xbox 360

Scheinbar gibt es demnächst für knapp 100€ ein neues Gehäuse für die 360. Aber halt nicht von Microsoft, heißt also, die Garantie ist weg.

Versprochen wird ein deutlich leiseres Spielerlebnis. Gedämpftes DVD-Laufwerk, leiserer Lüfter und mehr Platz im Gehäuse für Luftzirkulation. An sich eine interessante Möglichkeit, jedoch würde ich sowas erst in Betracht ziehen, wenn die Garantie der Konsole schon komplett abgelaufen ist. Dann kann man sich sowas überlegen. Denn wie soll ich die Konsole reparieren lassen, wenn ein anderer Fehler als Überhitzung auftritt?

An der Umsetzung kann man auch noch ein wenig was ändern, so kann man direkt ins innere der Konsole schauen, wenn man die Klappe zu den USB-Ports freilegt. Ist halt einfach zu groß diese Öffnung.

Via golem.de

Worms in Echtzeit!

Wow, was für ein Spiel. Hab heute zum ersten Mal das OpenSource Spiel Teeworlds in Netzwerk gespielt. Ist auf jeden Fall im Deathmatch ein richtig lustiges Spiel.

Im Prinzip simpel wie Worms nur halt in Echtzeit und man spielt nur eine Figur. Die Grafik ist für ein OpenSource Spiel auf jeden Fall sehr gut, ist halt alles in einem Comiclook gehalten und passt wunderbar zu diesem leicht verrückten Spiel. Es gibt wohl neben dem normalen Deathmatch noch eine Variante für Team Deathmatch und Capture the Flag.

TDM und CTF konnte ich bisher in der kurzen Zeit noch nicht testen. Mal schauen, vielleicht klappt es ja auf der NetNight 13. Ist bestimmt ein sehr guter Anwärter für ein Fun-Turnier. Mal schauen, wie so die Resonanz zu diesem Spiel dort ausfällt.

Star Trek geht online

Na ja, ich weiß nicht so recht. Irgendwie macht der erste Trailer noch nicht so ganz Lust auf mehr. Bis auf ein paar Szenen wirkt alles doch recht steril und sogar die Figuren sehen etwas detailarm aus. Ob das an der verwendeten Grafikengine liegen mag?

Das es von der Vorgängerfirma nichts an Material zum Spiel zu holen gab verstehe ich irgendwie auch nicht so ganz. Ich meine, es sind doch jede Menge Skizzen auch im Internet veröffentlicht worden und auch erste Screenshots aus dem Spiel wurden online gestellt. War das etwa nichts? Angeblich war intern doch sogar schon von einer ersten spielbaren Version die Rede.

Wenn jetzt auch noch jeder Spieler ein eigenes Schiff bekommt, wie soll das denn Enden? Irgendwie finde ich den ganzen Ansatz nicht so toll. Wo bleibt dann das Rollenspiel an sich? Kann man nicht mit mehreren Leuten auf einem Raumschiff der Föderation dienst tun? Somit müsste doch jeder ein Schiff voller NPCs besitzen. Je mehr Erfahrung desto größer das Schiff. Hört sich doch dann irgendwie an wie Star Trek Legacy mit riesigen Raumschlachten.

Selbst die Raumschiffe, mein Gott, was soll das denn? Man hatte bestimmt keine guten Einfälle. Was macht man dann? Nimmt die Enterprise E von Picard und verpasst ihr ein paar Strukturen der Enterprise von Captain Archer. Na so ist es kein Wunder, wenn niemand mehr etwas von Star Trek hält.

Via golem.de