T-Online vergisst Emails

Wer bei T-Online ein Email-Konto nutzt und dieses per IMAP abfragt, dem kann es passieren, dass Emails, die man eigentlich sicher wähnte, auf einmal nicht mehr da sind. Die Erklärung dafür ist recht simpel. T-Online definiert für alle Ordner eine Dauer von 90 Tagen, nach denen enthaltene Emails gelöscht werden sollen. Soll heißen, eine Mail, die mich vor 91 Tagen erricht hat, wird einfach gelöscht.

Wer dies verhindern möchte, der sollte sich bei T-Online über das Webinterface auf seinen Email-Account verbinden. Dort kann man für jeden Ordner einstellen, dass der Inhalt niemals gelöscht werden darf. Somit kann man auch die Emails auf dem Server belassen und über mehrere Computer, Smartphones und ähnliches synchron halten.

Piratenpartei auf Angeltour

Es ist Wahlkampf und derzeit versucht die Piratenpartei in ganz Deutschland Anhänger zu finden um die 5% Hürde zu knacken. Ob sie es schaffen kann, steht zwar nicht in den Sternen, am 27. September wissen wir mehr, jedoch sind wohl mittlerweile einige Meinungsforscher soweit, dass sie den Piraten doch noch eine Chance einräumen zumindest in die Nähe der 5% zu kommen.

Mit einem offenen Brief an alle Nichtwähler ruft die Partei nun dazu auf, aus Protest diesmal nicht zu wählen, sonder ein Kreuzchen für die Piraten zu machen. Ob diese Taktik aufgeht und sich mit viralem Marketing auch die breite Masse erreichen lässt, wissen wir spätestens am Abend nach der Wahl.

Akkutausch im Auto

Eine gute Idee scheint zur Zeit in Israel entwickelt zu werden. Ein Austauschservice für Akkus in Elektroautos. An sich eine sehr gute und interessante Idee, weil ja Elektroautos einfach eine zu kleine Reichweite haben. Anstelle einer Tankstelle gibt es eine Anlage, die von unten den Akku herausnimmt und einen aufgeladenen wieder einsetzt. Finanziert werden soll das ganze über ein Flatrate angebot. Ich hoffe ja mal, dass sich so etwas durchsetzt, denn wie soll man sonst mit einem Elektroauto auch mal in den Urlaub fahren, wenn man alle 300 bis 400 Kilometer den Akku wieder nachladen müsste. Schaut man sich z.B. den Tesla an, den Elektro-Sportwaren von Tesla Motors, der demnächst nach Europa kommen soll, so braucht dieser je nach Stromanschluss 3,5 oder sogar 16 Stunden zum kompletten Aufladen der Akkus.

Da ist Musik im Kino …

Normalerweise schaue ich mir ja solche Filme nicht unbedingt an. Aber diesmal hab ich mir Gedacht, warum nicht, ist doch mal was anderes. Kurz um, es ging in die Musical-Verfilmung von Mamma Mia! Ich wurde sogar positiv überrascht. Die Musik von Abba ist zwar nicht mehr die aktuellste, doch eigentlich kennt man die meisten ihrer Lieder und da ist es doch mal etwas anderes zu sehen, wie man mit den vielen Liedern eine ganze Geschichte erzählen kann. Selbst die Gesangseinlagen der Darsteller überzeugen.

Auch wenn im Kino mehr Frauen als Männer anwesend waren, ist es doch überraschend, wie viele Männer trotzdem anwesend waren. Hätte ich nicht erwartet! Ist es doch eigentlich mehr ein Frauenfilm, allein schon die etwas arg romantisch, kitschige Geschichte. Aber auch das männliche Publikum konnte sich der ein oder anderen lustigen Szene nicht enthalten und konnte herzlich mitlachen.

Am Ende muss man aber sagen, der Film ist gut, aber öfter als einmal muss man ihn nicht unbedingt ansehen. Als Abba-Fan vielleicht, oder wer das Musical gesehen hat, kann aber ruhig öfter diesen Film genießen.

Vom Aussterben bedroht: Die LAN-Party

Immer wieder hört man davon, dass LAN-Partys wegen zu geringer Teilnehmerzahlen abgesagt werden können. Nur die ganz großen können sich noch halten, allein durch die riesige Anzahl an Teilnehmern, die dorthin kommen, sind diese Events noch recht beliebt. Doch was ist mit kleinen, lokalen Veranstaltungen. Diese scheinen viele Leute zu meiden. Ein Grund hierfür scheint wirklich auch der Umstand zu sein, dass immer weniger Leute ein Interesse daran finden ihren Computer für einen Tag oder ein Wochenende abzubauen und mit vielen anderen jungen Leuten zusammen im Netzwerk zu spielen. Auch die geringen Kosten für einen DSL-Anschluss tun ihr übriges. Man sagt sich einfach, warum den Computer abbauen, wenn ich doch per Internet viel komfortabler von zu Hause aus spielen kann.

Die jüngere Generation wächst mit dem Internet auf, sie kennen einfach nicht die Vorzüge einer Netzwerkparty. Es geht dort ja nicht nur um das Computerspielen, auch die Gesellschaft mit anderen Leuten, die die gleichen Interessen teilen sollte auch im Vordergrund stehen. Eigentlich ist es schade, dass kaum noch Bedarf für diese kleinen Events besteht, wobei doch solche Abende meist mit viel Spaß verbunden sind.

Mittlerweile habe ich so einige Veranstaltungen besucht und immer wieder hört man nur gutes von den Teilnehmern, machen kommen auch immer wieder, sind Stammgäste auf den Veranstaltungen geworden. Aber das sind Leute vom alten Schlag. Für jüngere Menschen scheint die LAN-Party ein Dinosaurier zu sein, der zwar schön anzusehen ist, aber ihnen nichts mehr gibt. Für sie heißt es nur, hoch lebe das Internet.