T-Online vergisst Emails

Wer bei T-Online ein Email-Konto nutzt und dieses per IMAP abfragt, dem kann es passieren, dass Emails, die man eigentlich sicher wähnte, auf einmal nicht mehr da sind. Die Erklärung dafür ist recht simpel. T-Online definiert für alle Ordner eine Dauer von 90 Tagen, nach denen enthaltene Emails gelöscht werden sollen. Soll heißen, eine Mail, die mich vor 91 Tagen erricht hat, wird einfach gelöscht.

Wer dies verhindern möchte, der sollte sich bei T-Online über das Webinterface auf seinen Email-Account verbinden. Dort kann man für jeden Ordner einstellen, dass der Inhalt niemals gelöscht werden darf. Somit kann man auch die Emails auf dem Server belassen und über mehrere Computer, Smartphones und ähnliches synchron halten.

Philips GoGear Spark mit Napster To Go nutzen

Bei mir trat folgendes Problem auf, mein neuer MP3-Player wollte einfach nicht von Napster als kompatibel erkannt werden. Den Grund konnte ich nicht finden. Eine kurze Anleitung ist manchmal wirklich wünschenswert, zum Glück gibt es aber eine schnelle und kompetente technische Hilfe von Napster. Die Ursache war schnell gefunden, denn der Player war noch als Datenspeicher konfiguriert, konnte also keine Lizenzen austauschen. Stellt man jedoch in dein Einstellungen die PC-Verbindung auf MTP um, wird der Player unter Napster direkt erkannt und kann als Player für die To Go Variante des Abos herhalten.

Vorschau zur geplanten 2001 Doku

Darauf bin ich ja echt mal gespannt. Dieser Film ist ein echtes Meisterwerk. Hoffentlich hält die Doku am Ende auch, was einem dieser Trailer verspricht.

Permanente Weiterleitung per .htaccess

Aktuell plane ich den Umzug eines anderen Blogs von einer Domain zu einer anderen. Da man ja aber auch keine Besucher verlieren möchte, die nur die alten Links kennen, bietet sich ein permanenter Redirect an (Code 301). Bei einem Blog will man aber nicht anfangen und eine riesige Liste mit Einträgen schreiben. Es geht auch deutlich schneller mit Hilfe von regulären Ausdrücken und dem Apache-Modul mod_rewrite.

Nehmen wir an, unser Blog befindet sich auf der Domain olddomain.tld im Ordner blog, so würde der genaue Pfad wohl lauten www.olddomain.tld/blog/. Genau dort in dem Ordner muss nun eine .htaccess-Datei hinterlegt werden.Befindet sich das Blog nun im Wurzelverzeichnis (root) muss die .htaccess-Datei dorthin platziert werden.

Die .htacces-Datei muss folgenden Inhalt besitzt, wobei www.newdomain.tld eure eigene Domain beinhalten muss:

Options +FollowSymLinks
RewriteEngine on
RewriteRule ^(.*)$ http://www.newdomain.tld/$1 [R=301,L]

Jetzt werden alle Anfragen an www.olddomain.tld/blog/ an die Adresse www.newdomain.tld weitergeleitet.

Das Resultat wäre z.B. eine Weiterleitung der Anfrage www.olddomain.tld/blog/impressum auf die Seite www.newdomain.tld/impressum.

Wichtig ist auch, dass ihr die alte Domain noch eine Zeit lang weiter nutzen solltet. Ein halbes Jahr bis ein Jahr sollte es schon sein, damit auch jede Suchmaschine ihre Einträge anpassen kann.

Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug vs. 714 antwortet nicht

Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug ist schon einige Jahre alt und verhalf Leslie Nielson damals zum Durchbruch. Was viele nicht wissen ist, dass der Film an vielen Stellen identisch ist mit 714 antwortet nicht (Originaltitel: Final Hour). Ein Fan hat nun eine Gegenüberstellung der beiden Filme zusammengeschnitten und es überrascht, wie viel die Macher von Final Hour übernommen haben. Die Rechte daran hatten sie ja vorher gekauft.

Pioneer One ist gelandet

Mit dem Piloten zur neuen Science Fiction Internetserie Pioneer One ist die erste Episode verfügbar. Finanziert wurde das Projekt über Kickstarter mit 6000 $ und scheint sich zu einem kleinen Erfolg zu entwickeln. Der Pilotfilm wird kostenlos im Internet in diversen Tauschbörsen angeboten und ist qualitativ sehr hoch für ein Independent-Projekt. Geplant ist eine Staffel mit insgesamt 7 Folgen, weshalb gerade für die nächsten 3 Folgen Spenden gesammelt werden. Mit 20.000 $ wollen die Produzenten die nächsten Folgen drehen. Aktuell sind schon die ersten 10.000 $ Dollar vorhanden. Es ist deshalb nur eine Frage der Zeit, bis auch der Rest zusammengekommen ist. Mit diesem starken Piloten im Rücken dürfte es deshalb auch kein Problem darstellen mehr von dieser Serie zu sehen.

Im Piloten kommt es zu einem Absturz eines unbekannten Objektes, welches radioaktive Strahlung über das Land verteilt. Während die Homeland Security einen terroristischen Akt vermutet und entsendet wird um den Fall zu untersuchen und den Schaden zu begrenzen findet sie etwas völlig unglaubliches vor. Ein Ereignis, welches die ganze Menschheit beeinflussen könnte.

PIONEER ONE „Pilot“ Trailer from Pioneer One on Vimeo.

Wer nach dem Trailer die erste Folge sehen möchte, sollte bei vodo.net vorbei schauen. Dort sind mehrere Downloadmöglichkeiten vorhanden. Am schnellsten dürfte jedoch momentan das BitTorrent-Netzwerk sein.

Permalinks bei WordPress klappen nicht?!

Es lag mal wieder an der Konfiguration. Wie eigentlich immer! Vergisst man bei den Viruellen Hosts in der Apache Konfiguration auch .htaccess zuzulassen, dann wird es nichts aus den Permalinks in WordPress. So passierte es auch bei mir, als ich nach einer Serverumstellung das Blog wieder so einrichten wollte wie vorher. Der Knackpunkt war einfach ein fehlender Parameter für die Subdomain blog.rontu.de. Hier fehlte mir schlicht und einfach „AllowOverride“ mit den entsprechenden Rechten, damit mod_rewrite auch greifen konnte. Also nicht verzweifeln, immer erst mal die Konfiguration kontrollieren.

Heimserver mit Atom-Prozessor

Lange Zeit hab ich immer wieder überlegt, ob nicht ein PC als Heimserver im Netzwerk nötig ist. Ich wollte eigentlich ein System, welches nicht nur einen Webserver zur Softwareentwicklung bereitstellt. Es musste auch gleichzeitig mit einer DVB-S Karte versorgt werden können, um die Serien, die ich gerne anschaue aufzuzeichnen oder gar einen Film, den man zwar haben möchte, aber nicht unbedingt auf Blu-ray bzw. DVD kaufen möchte.

Gescheitert ist das ganze Projekt immer wieder daran, dass ich bereits eine DVB-S Karte besitze, diese aber einen PCI-Steckplatz hat. Bisher gab es kein Mainboard mit Atom-Prozessor, welches auch einen PCI-Steckplatz anbot. Höchstens mal eine Variante mit PCIe war zu finden. Dies hätte jedoch mehrkosten bedeutet, die ich nicht bereit war zu tragen. Fündig wurde ich schließlich bei Point of View und einem Mainboard mit Atom D510 mit dem einfallsreichen Namen „Point of View Atom D510„. Dieses Board hat neben zwei PCI-Steckplätzen auch noch einen PCIe 16 Steckplatz, welcher aber nur einfach angebunden ist. Letzterer Steckplatz ist jedoch leer, da ich für den Server keine bessere Grafikkarte brauche. Der integrierte Intelgrafikkern des D510 verrichtet seine Arbeit und soll das auch in Zukunft tun.

Die Größe des Mainboards war für mich zweitrangig, da er ja nicht als HTPC herhalten muss. Deshalb stört auch das µATX-Format nicht. Die meisten anderen Boards weisen meist nur einen Mini-ITX Formfaktor auf.

Derzeit wird das System nur zum Aufzeichnen von TV-Sendungen genutzt. Geplant ist jedoch noch ein XAMPP als lokaler Webserver zum Testen und ein Subversion Server zur Sicherung von Quellcode. Eventuell wird er in Zukunft auch noch die Aufgabe eines Fileservers übernehmen, doch dafür reicht im Moment auch die an die FritzBox angeschlossene externe Festplatte aus.

Was weiß das Internet über dich?

Diese Frage hat sich bestimmt schon mal der ein oder andere gestellt. Es ist erschreckend, was so alles über einen Benutzer herausgefunden werden kann. Ein Verfahren nennt sich History Stealing. Dabei werden die Besuchten Seiten ausgelesen und somit kann festgestellt werden, wer sich schon mal wo im Netz aufgehalten hat. Einen kleinen Test kann man unter whattheinternetknowsaboutyou.com machen.

Facebook Account endgültig löschen

Wer wie ich von den ganzen Datenschutzpannen und den geplanten weiteren Einschnitten der eigenen Rechte bei Facebook genug hat, kann seinen Account auch löschen. Doch in Facebook findet man nur die Option den eigenen Account zu deaktivieren. Er würde also weiterhin existieren, Facebook kann die Daten nutzen, aber nichts würde von den Servern gelöscht. Zum Glück gibt es in den Untiefen des Internetangebots doch noch eine Seite, mit der man den Account auch komplett entfernen kann.

–> Link zum Löschformular