QuickOpen – Programmstart per Shortcut

Stört es nicht an manchen Tagen nach einem bestimmten Icon auf dem Desktop zu suchen, weil der einfach zu voll ist? Oder man hat keine Lust in den Untiefen des Startmenüs nach einem Programm zu suchen, was man gerade braucht? Abhilfe schafft hier QuickOpen. Dieses Freeware-Programm erlaubt den Aufruf einer Anwendung durch eine Tastenkombination. Durch das Drücken der Windowstaste + Leertaste öffnet sich ein kleiner Eingabedialog. Dort gibt man z.B. CA für den Taschenrechner ein und das Programm startet automatisch das hinterlegte Programm. Kein lästiges Suche mehr, man muss nur seine Shortcuts kennen. Entweder installiert man es fest auf einem PC, oder man lädt es sich auf einen USB Stick. Alles kein Problem. So hat man auch unterwegs immer seine Shortcuts dabei. Man muss auf dem Windows-PC nur das Programm starten und schon kann man loslegen.

QuickOpen

Ubuntu 8.10 Release Candidate

Wenige Tage dauert es nur noch, bis die neuste Version von Ubuntu Linux erscheint. Jetzt ist von der Distribution der Release Candidate 8.10 erschienen.

Neben diversen Update, wie dem Linux-Kernel und X.org und der neuen Version von Gnome bringt das Betriebssystem noch einige Neuerungen mit sich. So kann man nun Verzeichnisse im eigenen Home Verzeichnis verschlüsseln. Als Grundlage dient hier GPG. Für die Server-Variante bedeutet dies sogar eine Verschlüsselung des gesamten Home-Verzeichnisses des Benutzers. Diese sollen mit Encryptfs verschlüsselt sein.

Ebenfalls neu ist die Unterstützung von UMTS-Datenkarten. Somit kann man sich in das Mobilfunknetz einwählen und ohne WLAN im Internet surfen.

Nachteil dürfte für den ein oder anderen jedoch die neue Politik mit den Grafiktreibern werden. So laufen diverse Grafikkartentreiber von Nvidia und ATI nicht mehr. Es muss stattdessen auf freie Treiber zurückgegriffen werden. Diese enthalten jedoch keine 3D-Beschleunigung, so dass viele Spiele nicht mehr richtig ausgeführt werden können. Wer darauf angewiesen ist, sollte erst einmal mit einem Update auf diesen Release Candidate warten und bei Ubuntu 8.04 bleiben.

Die endgültige Version von Ubuntu 8.10 Intrepid Ibex soll am 30. Oktober veröffentlicht werden.

–> Ubuntu 8.10 Release Candidate

Mozilla veröffentlicht Beta von Firefox 3.1

Seit heute ist die erste Vorschauversion des Firefox erhältlich. Ausgerüstet mit neuen Möglichkeiten wird der Browser noch zukunftssicherer als er eigentlich schon ist.

Neu ist unter anderem die aktualisierte Gecko-Engine, die nun noch weitere CSS 2.1 und CSS 3 Eigenschaften mitbringt.

Auch für JavaScript hat sich einiges getan. So ist endlich auch die neue Engine TraceMonkey mit an Bord. Sie soll die Geschwindigkeit von JavaScript noch weiter erhöhen. Dies dürfte unzähligen Web 2.0 Anwendungen zu gute kommen. JavaScript kann nun auch in den Hintergrund verlagert werden, so dass dadurch nicht mehr der komplette Browser blockiert werden kann. Hoffentlich hilft’s. Passiert es ja oft genug, dass sich ein Browser wegen fehlerhaft geladenem JavaScript aufhängt.

Die Tags für Audio und Video sind ebenfalls in die neuste Version gewandert, so dass Ogg Theora und Ogg Vorbis nach HTML 5 direkt ohne Erweiterungen eingebunden und abgespielt werden können.

–> Golem.de

Was kostet deine Sünde?

Wolltest du schon immer mal wissen, was du zahlen müsstest, wenn deine Sünden einen zahlbaren Geldbetrag mitbringen würden? Wenn ja, dann solltest du unbedingt mal unter http://erbert.eu/suende/index.php vorbei schauen. Dann weißt du, ob du schon viele Sünden in deinem Leben begangen hast, oder ob du noch ein wenig nachholen kannst 😉

Interessant zu sehen ist auch die abrufbare Statistik, welche Antworten wie oft gegeben wurden.

The Rift

Vor jahren habe ich ein Spiel gespielt, genannt GalaxyWars, welches damals zu den ersten Vertretern der Browsergames gehörte. Zu der Zeit war es etwas völlig neues, es machte Spaß und man verbrachte immer wieder Zeit damit. Irgendwann wurde jedoch so viel verändert und Streitigkeiten mit dem Server-Team sorgten für Unmut meiner Gilde. Hatte doch eines unserer Mitglieder damals die 3D Grafiken für GalaxyWars entworfen. Nach dem Streit sollten alle Grafiken entfernt werden, was dann auch passierte. Jedoch nach einiger Zeit waren sie wieder da, es scherte sich einfach niemand mehr darum. Also nahm man die alten Grafiken wieder. Ein Verkauf an GameForge ließ schlussendlich die Verantwortlichen alles vergessen. Die Grafiken werden heute noch verwendet. Gut, ist Geschichte, ist passiert. Niemand stört sich mehr wirklich daran. Hauptsache GameForge macht noch ein wenig Geld mit den Leuten.

Jetzt nach langer Zeit will ich mal wieder ein solches Spiel versuchen. Genannt „The Rift„, ein kleines Projekt, wenige Mitspieler, aber ein paar gute Ansätze und vor allem viel Wiedererkennungswert zu GalaxyWars. Bezeichnen wir es also als Klon mit interessanten Erweiterungen. Eine 2D-Karte ermöglicht es endlich nicht mehr linear von einem System zum nächsten zu fliegen, nein, man hat zu unterschiedlichen Sternen unterschiedliche Distanzen. Gute Idee! Auf jeden Fall. Vielleicht kommt ja doch noch ein wenig Feeling von früher auf und man ist erst mal wieder gefesselt für ein paar Wochen.

Wikipedia setzt auf Ubuntu

Scheinbar wurden bei Wikipedia jahrelang die verschiedensten Linux-Distributionen von RedHat und Fedora für die Server eingesetzt. Scheinbar will man dort nun laut Computerworld alle Systeme auf eine einheitliche Distribution bringen. Dies wird Ubuntu in der Version 8.04 sein.

Als Grund wird angegeben, so die Administration und Wartung zu vereinfachen. Hört sich nach einem guten Deal für Ubuntu und Canonical an. Vielleicht ziehen ja irgendwann noch weitere große Seiten mit und wechseln komplett auf Ubuntu.

Pandoras Box

Vor ein paar Tagen schaltete das Team hinter OpenPandora den Vorverkauf für den ersten komplett freien Handheld frei. Für stolze 250€ kann das Gerät vorbestellt werden.

Interessant klingt das ganze schon, die Hardware die dahinter steckt ist um einiges stärker als derzeitige portable Spielekonsolen. Die Abmessungen halten sich dabei auch im Rahmen. So ist Pandora in etwa so groß wie ein Nintendo DS Lite. Als schön handlich und kann überall mit hingenommen werden.

Auf dem ARM 600 MHz Prozessor läuft Linux. Was von Vorteil sein kann, da so vorhandene Titel relativ leicht portiert werden können. Dazu noch OpenSource, also jeder kann seine eigenen Spiele schreiben. Vorausgesetzt er hat Ahnung davon. Der 3D Chip, der angeblich sogar Quake 3 flüssig darstellen soll, liefert das Bildmaterial für einen Touchscreen LCD mit einer Auflösung von 800×480. Abgerundet wird das ganze noch durch Bluetooth, WLAN und zwei Steckplätze für SDHC-Speicherkarten. Neben analoger und digitaler Steuerung bietet Pandora sogar eine kleine Tastatur. Ideal also um mal unterwegs ne Runde über eine WLAN-Anbindung zu chatten. Die Akkulaufzeit wird mit 10+ Stunden angegeben. Wenn man bedenkt, dass man ein Linux-System im Hintergrund laufen hat, also gar nicht mal so schlecht.

Spieletechnisch schaut es natürlich noch etwas mau aus, aber das dürfte sich durch die Community schnell ändern. Es sind Konvertierungen diverser Emulatoren geplant, oder bereits lauffähig, so dass man alte Amiga, C64 oder andere Spiele darauf laufen lassen kann. Native Spiele können genauso angepasst werden. So ist geplant eine Quake3 Version entsprechend anzupassen. Da die Engine als OpenSource freigegeben ist auch gut vorstellbar.

Der dunkle Ritter ist zurück

Ja, ich weiß, bin mal wieder spät dran. Aber noch darf er hier bei uns flattern, Batman! Diesmal hat er jedoch einen richtig fiesen Kerl mitgebracht, den Joker. Gespielt vom leider verstorbenen Heath Ledger. Den Psychopathen kauf man Ledger dabei sofort ab, es scheint fast so, als wäre ihm der Joker ins Blut übergegangen. Einfach nur herrlich schräg. Wie zu erwarten gab es auch diesmal allerlei technisch raffinierte Details zu sehen. Nimmt man nur mal allein die Entführung eines chinesischen Geschäftsmanns mit einem alten System der CIA, oder dem Bike, welches sich aus dem zerstörten Batmobil abkoppeln kann. Macht also schon so einiges her dieser Film.

Für den ein oder anderen aber von Nachteil sind die teils sehr langen „schwafligen“ Passagen des Films, aber wer auch mal gerne mehr über die Hintergründe und Machenschaften der Protagonisten erfahren will, dem dürfte dies auch gefallen. Ich fand den Film gut, wobei er leider nicht ganz an den ersten Teil heran reicht, was die düstere Atmosphäre betrifft. Insgesamt aber mehr als sehenswert.