O'Neill wird alt

Es ist kaum zu übersehen, aber Jack O’Neill Darsteller Richard Dean Anderson wird langsam aber sicher alt. Er scheint seine Zeit abseits von Stargate zu genießen, hat er doch sichtlich ein paar Gramm zugenommen. Doch im neusten Direct-to-DVD Film Continuum von Stargate SG-1 darf er noch einmal zurück und zeigen, was er drauf hat.

Zwar spielt er nur eine recht kleine Rolle, hat auch nicht viele Auftritte, doch die Szene im U-Boot mit O’Neill ist einfach unvergesslich gut. Insgesamt ist die Story gelungen und zeigt uns endlich wieder ordentliche Action mit dem Team. Auch wenn es nicht mehr das echte SG-1 ist, wie noch zu Staffel 1-6. Endlich gibt es wieder einen Goa’uld als Feind, der droht die gesamte Erde zu unterwerfen. Ein umgedrehter Teal’C und Vala als böse Königin an der Seite von Baal.

Stellenweise hätte der Film schon ein wenig länger und tiefgründiger sein können. Aber so erhält der Zuschauer einen schönen kurzweiligen Film, den man auch gerne mal wieder anschauen kann.

24 Staffel 7 parallel zur US-Ausstrahlung

Das ist doch mal was, endlich können wir auch hierzulande eine Serie direkt zur gleichen Zeit wie in Amerika ansehen. Kein langes Warten mehr auf die lokalisierte Fassung. Als Bonus kann man dann auch noch wählen, ob man die Serie in Deutsch oder Englisch ansehen möchte. Wie ich finde eine gute Sache, da ja nicht jede Lokalisierung auch gelungen ist. Vieles geht halt einfach verloren.

Der einzige Haken an der Geschichte ist, dass nur der Premiereabonoment in den Genuß dieses Vorzugs kommt. Heißt also mindestens 20€ pro Monat. Würde das mit mehr Serien passieren, auch wenn sie nur im Originalton ausgestrahlt würden, wäre dies eine tolle Sache und da würde ich es mir gut überlegen, ob ich mir nicht ein solches Abo gönnen sollte.

Linux Heimserver

Wenn man überlegt, ob man sich einen kleinen Heimserver hinstellt um diesen für sich im Netzwerk Dienste anzubieten, muss man erst einmal überlegen, was man alles haben möchte.

So denke ich derzeit darüber nach, mir nächstes Jahr ein solches System hinzustellen. Windows als Server-Betriebssystem ist viel zu teuer. Also muss Linux her. Angebotene Distributionen gibt es viele. Debian, Ubuntu, CentOS, OpenSuse, Fedora und andere. Da ich gelegentlich auch Ubuntu als Desktop-Version einsetze, hätte die Server-Variante für mich wohl einen klaren Vorteil. Es sollte stabiler zusammen arbeiten.

Was will ich denn mit dem System überhaupt anfangen. Ein File-Server soll es sein, nebenbei noch als Web-Server dienen um lokal entwickelte Internetseiten anzuzeigen. Am besten in Verbindung mit einem Versionsverwaltung des Quelltextes.

Benötigen würde ich hierfür also erst mal folgende Applikationen:

  • Samba: zur Freigabe von Dateien und Druckern in Windows-Netzwerke
  • Apache, MySQL, PHP5: Der Webserver
  • SVN: Subversion, ein Versionsverwaltungsserver für meine eigenen Programme

Erweitern kann man solch ein System natürlich jederzeit und dank der Konfiguration über verschiedene Dateien kann man auch diese gelegentlich sichern und so relativ schnell einen lauffähigen Zustand wieder herstellen.

Wenn es soweit sein sollte, dass ich mir endlich mal solch einen Server aufstelle, werde ich eine komplette Anleitung schreiben. Mit dieser können dann auch andere Interessierte ihren eigenen Linux Heimserver schnell und einfach einrichten.

Als Hardware habe ich schon zwei verschiedene Varianten auserkoren. Zum einen wäre dies die EEE Box von Asus oder einfach als Alternative der Wind PC von MSI. Wobei MSI derzeit in meiner Gunst vorne liegt, da das System bereits erhältlich ist und einfach mehr Kapazität liefert, was Festplatte betrifft. Auch das eingebaute Laufwerk erspart die Anschaffung einer externen Lösung. Auf WLAN könnte ich auch verzichten, ein solcher Server sollte eh besser per Kabel angeschlossen werden. Allein der Geschwindigkeit wegen. Die EEE Box könnte ich mir dann später als kleinen HTPC am TV vorstellen. Als Streaming-Client sozusagen.

Countdown läuft

Morgen ist es endlich soweit. Dann startet im CERN – der Europäischen Organisation für Kernforschung – der erste Testlauf des LHC.

Kritiker befürchten ja durch dieses Gerät die Entstehung eines Schwarzen Lochs, welches die ganze Erde verschlingen könnte, entsteht. Doch wird dies von den Wissenschaftlern im CERN immer wieder bestritten. Warten wir den morgigen Tag ab. Wenn etwas schlimmes passiert, braucht sich doch eh niemand sorgen machen. Wer sollte bei so einem Fehlschlag schon überleben, geschweige denn etwas davon spüren. Wenn dann ist eh alles aus 😉

Warten wir also ab, was passiert!

Virtuelle Evolution

Nun ist es endlich draußen, hat ja auch lange genug gedauert: Spore. Es ist der neuste Streich von Will Wright, dem Mann hinter Spielen wie SimCity und die Sims.

Mit einem cleveren Baukastensystem kann man sich in Spore seine eigene Kreatur erschaffen und damit einen Planeten bevölkern und in verschiedenen Phasen bis zu einer weltraumreisenden Spezies emporsteigen. Dies ist jedoch nach wenigen Stunden erreicht. Wer schnell ist schafft es auch in 1-2 Stunden so weit zu kommen. Meist hält einen jedoch der Editor auf, denn schließlich soll die eigenen Kreatur ja auch gegen andere bestehen können und gut aussehen. Man will ja kein 0815 Monster erschaffen. Wo wäre da der ehrgeiz.

Interessant macht das Spiel jedoch vor allem das Konzept des Onlinetausches. Erschaffene Kreaturen können ins Internet übertragen werden. Andere Spieler bekommen dann per Zufallsgenerator Kreaturen zugewiesen und werden auf den heimischen PC übertragen. Nun können diese von anderen Spielern geschaffenen Wesen im eigenen Spiel auftauchen. Der Erschaffer bekommt dies aber immer mitgeteilt, was andere Spieler mit den eigenen Kreaturen angestellt haben. Wurden sie ausgerottet, hat jemand mit ihnen Frieden geschlossen oder sonst etwas gemacht. Somit erfährt man, was andere so tun.

Schade ist eigentlich nur die kurze Spielzeit der ersten Phasen. Es dauert nicht lange, bis man aus dem Wasser steigt und die Welt erkunden kann. Die Stammesphase erreicht man auch recht schnell und der Zivilisationsmodus ist schnell erledigt. Nur die Kolonisationsphase spielt sich unendlich lang. Ist ja schließlich auch die letzte. Aber wie man EA kennt kommt bestimmt in ein paar Monaten das erste Add-On, gefolgt von einer ganzen Flut weiterer Erweiterungen. So wie bei es bei den Sims schon seit dem ersten Teil üblich ist.